Unser Leben hat sich verändert,wir auch
Florian kam als gesundes Kind am 15.09.2000 zur Welt.
Wir waren sehr glücklich und freuten uns sehr auf ihn.
Wir haben durch Florian viele Menschen kennen gelernt,
die wir nichtgetroffen hätten,andere haben sich von uns abgewendet
und manche konnten wir nicht mehr ertragen!!!
Florian ist ein ganz besonderes Kind,das uns und vielen anderen Menschen
gezeigt hat was bedinungslose Liebe ist.
Das einem lehrt die Dinge mit anderen Augen zu sehen und zu erkennen
was wirklich wichtig ist im Leben.
Florian hat sehr viel geweint,er hatte ab ca. 9 Wochen
Schwierigkeiten beim Trinken.Als ich mit meinen Nerven am Ende war
suchten wir am 11 Jänner 2001 das LKH-Salzburg auf.
Dort wurden wir stationär aufgenommen.
Er hat sich bis dahin recht gut entwickelt.,er lutschte an seinen Fingern
und konnte sich auch schon umdrehen.Es wurde ein Schädelsono durchgeführt,
Auffälliger Befund: vermehrter Liquor im MRI bestätigt.
Wir machten uns sehr große Sorgen. Mein Mann und ich wußten,
auch mit einer Behinderung unseres Sohnes würden wir klarkommen.
Am 13.März 2001 beobachteten wir bei unserm Liebling Zuckungen .
(wir machten mit ihm seit Jänner 2001 Physiotherapie bei Frau Leeb)
genau an diesem Tag hatte ich zufällig einen Termin bei Florians Therapeutin.
Wir wurden wieder stationär aufgenommen.
Dieser Aufenthalt war sehr schlimm.Florian bekam sehr schlimme Anfälle.(BNS)
Alle waren sehr nett auf der Mutter-Kindstation,ganz besonders die Schwestern.
Dr.Förster erklärte uns , dass bei so schweren Anfällen
eine schwere
Behinderung bleiben würde. Ich dachte mir nur Bitte Bitte Flöhchen stirb mir nicht.
Wir hatten solche Angst um unseren kleinen Sohn.
Wir verließen das Krankenhaus erst wieder am 27.Juni 2001.
Jeden Tag war ich bei meinem Sohn.Ossi mein Mann war mir eine große Hilfe.
Dr.Kranewitter erklärte uns nach dem letzten MRI , dass sich
Florians Zustand verschlechtert hatte.
Er sagte uns Florian wird sterben.
Mein Mann weinte! Ich wollte es nicht glauben und schwor mir
immer für meinem Sohn dazusein,ganz gleich was noch kommen würde.
Wir nahmen unseren kleinen Schatz mit nach Hause .
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